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KULINARIA | Sommerlicher Rotkohlsalat mit Blaubeeren - vegan und lowcarb

31. Juli 2016
Ich höre gerade regelrecht, wie eine Freundin sich totlacht. Die Carl schreibt da was von vegan.. es geschehen noch Zeichen und Wunder. Zur Klarstellung: ich habe überhaupt nichts gegen vegane Küche. Nur hat sich in meinem Köpfchen festgesetzt: vegan = Ersatzstoff und damit ja nun alles andere als gesund. Das resultiert vermutlich noch aus den Anfängen der "Trendwelle" der veganen Küche. Ich las mal den Satz: früher sagte man Analogkäse - heute nennt man ihn vegan. Und genau das hat mich vermutlich dazu gebracht, erstmal bei dem Wort vegan zurückzuschrecken.
Natürlich ist mir völlig klar, dass es das NICHT bedeutet und man auch ganz großartig vegetarisch oder vegan leben kann, ohne auf Ersatzstoffe zurückzugreifen. Oder eben wie ich, einfach mal zwischendurch eine leckere Rohkost essen und dazu dann eben kein Fleisch oder Käse oder sonstwas.. geht super, macht satt und glücklich. Und mehr wollen wir doch gar nicht oder?

So, lange Rede kurzer Sinn: ich habe euch heute einen oberleckeren Rotkohl-Salat mit Blaubeeren mitgebracht. Mir diente er als Mittagssnack und ich war danach gut satt. Natürlich passt dazu auch ganz hervorragend ein kräftiges Stück Bauernbrot - aber dann isses nicht mehr lowcarb, ne! 

vegan vegetarisch healthy low carb

Für den Salat benötigt ihr

300 g Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
60 g Lauch, in feine Streifen geschnitten
2 EL gutes Rapsöl
2 EL Rotweinessig
1/2 TL Salz
1 TL Kokosblütensirup (oder Agavendicksaft)
1 EL frische Minze, gehackt
1 Handvoll Blaubeeren

Gebt den in feine Streifen geschnittenen Rotkohl in eine große Schüssel und streut das Salz darüber. Nun ist Handarbeit gefragt. Knetet ihn mit einer Hand kräftig durch. So lockert ihr die Struktur, der Kohl wird bekömmlicher, etwas weicher und nimmt das Dressing besser auf. Das dauert so ein paar Minuten, man merkt nach einer Weile, wie er weicher wird.
Gebt nun den geschnitten Lauch, und Öl, Essig sowie die Süße hinzu und vermengt alles gut. Ab in den Kühlschrank damit und ein paar Stunden gut durchziehen lassen. Evtl etwas nach salzen, mit Blaubeeren und Minze mischen. Fertig!

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Guten Appetit

So und nun habt ihr noch einen halben Rotkohl übrig. Und was ich damit gemacht habe, zeige ich euch die Tage. Ihr seht, Rotkohl macht auch im Sommer eine prima Figur!

KULINARIA | Sweet and Spicey - Aprikosen-Paprika Chutney mit leichter Schärfe und einem Hauch Indien

25. Juli 2016
Chutneys und Relish kenne ich eigentlich hauptsächlich aus der indischen und englischen Küche. Dort sind sie wirklich sehr beliebt und kommen zu vielen Gerichten gleich mit auf den Teller. Sie sind mal eher süß oder scharf und eigentlich immer etwas säuerlich. Ich liebe diese Kontraste - wie ich bei allem Kontraste liebe. Da zur Zeit Grillsaison ist und es zudem noch das allerherrligste Obst auf dem Markt und in den Gärten gibt (das ich leider im rohen Zustand so gut wie nicht essen kann), habe ich heute ein leckeres Aprikosen Chutney für euch. Mit Paprika und leichter Schärfe und einem Hauch indischer Küche.


Für 3 Gläschen à ca. 200 ml benötigt Ihr folgende Zutaten
(im verarbeiteten Zustand gewogen)

600 g Aprikosen
100 g rote Paprika
70 g rote Zwiebel
1 €L Rapsöl
60 ml guten Weißweinessig
100 g Zucker
1/4 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Pr Pfeffer, weiß
1/2 TL Kurkuma
1 Pr Ingwer, gemahlen
1/2 TL Chiliflocken (oder eine frische)

Die Aprikosen und die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Zwiebel von ihrer Schale befreien und klein würfeln. Das Rapsöl in einen Topf geben und erhitzen, die Zwiebel zusammen mit den Paprikawürfeln zufügen und auf kleiner Hitze andünsten (nicht bräunen!). Die Gewürze zufügen, anschließend die Aprikosenwürfel. Mit dem Weißweinessig auffüllen und für ca. 15 min auf kleiner Stufe sanft köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Fertig!
Noch heiß in sterelisierte Gläser füllen.


Demnächst kommen noch einige Rezepte, zu denen das Chutney gut passt. So habt ihr schon mal eine Basis. 

Und nun wünsche ich Euch einen feinen Start in die neue Woche!

Schrebergarten trifft Bloggerinnen trifft leckere Grillmarinaden - ein gelungener Sommerabend!

19. Juli 2016
Als ich vor Jahren anfing zu bloggen, da hatte ich eigentlich keine große Erwartungen. Ich dachte, ich schreib so ein wenig und mach ein oder zwei Fotos und ganz eventuell hat der ein oder andere meiner Freunde Lust, sich das dann anzugucken. Das war im Mai 2010. Das ich über das Bloggen so viele liebe Menschen kennen lerne und sich daraus auch nach und nach Freundschaften entwickelten, dass hätte ich nicht gedacht. Und wenn man sich dann schon kennt und mag, dann kann man auch gleich zusammen feiern! So geschehen am vergangenen Freitag. Auf der Vereinsterrasse des Schrebergartenvereins einer lieben Bloggerkollegin - ganz stilecht also für den Ruhrpott - haben wir mit 18 Bloggerinnen ein zünftiges Grillfest veranstaltet. 



Unweit der Bochumer Innenstadt, inmitten wunderschön blühender Gärten, bereiteten wir also alles für diesen schon lange geplanten Abend vor. "Wir", das sind - neben mir - unsere Gastgeberin für diesen Abend Franziska sowie Katti, Nike und Tine. Zusammen rückten wir Stühle und Tische und dekorierten fleißig, damit es ein toller Abend werden konnte. Gegen Abend wurde dann der Grill angefeuert und die ersten trafen nach und nach ein. Es wurde gedrückt, gelacht und viel erzählt. Dann wurde es ganz still. Zur musikalischen Unterhaltung hatten wir Ben Hermanski, seines Zeichens Singer und Songwriter aus Bochum,  eingeladen. Ich spreche hiermit eine unbedingte Empfehlung aus! Ich höre seine Musik immer wieder sehr gerne. Außerdem wage ich mal zu behaupten, er hatte an dem Abend mit uns auch viel Spaß :-)

Ben Hermanski Singer Songwriter Bochum

Noch während wie andächtig lauschten, zog leckerer Grillduft über die Terrasse - so langsam stellte sich jetzt wirklich der Hunger ein und einige schielten schon zum Buffet und ließen den Grill nicht aus den Augen. Nach dem letzten Lied und ausgiebigem Beifall, wurde dieses dann auch umgehend gestürmt.

Seitenblick Bochum

Hohoffs Michael Hohoff  Schaschlickbrüder Ruhrfeuer #bums

Es gab soviel leckere Sachen, dass man sich kaum entscheiden konnte: Gurken und Kirsch-Chili Kaltschale*, Melonen-Minze-Fetasalat*, Puten und Hähnchenschnitzel in verschiedenen Marinaden, Schaschlikspieße*, Würstchen-Gemüsespieße, Coleslaw-, Gurken und Brotsalat, wundervoll duftende Brote und Foccacia*, Dipps, Soßen und Kräuterbutter, diverse Desserts im Gläschen* sowie eine tolle Torte! Wie sollte man sich denn da bloß entscheiden? Am Ende waren wir alle glücklich und kugelrundgefuttert.

(*am Ende des Textes könnt ihr sehen, wer uns mit diesen ganzen Leckereien verwöhnt hat!)

Seitenblick Bochum

Hohoffs Michael Hohoff

Seitenblick Bochum

Schaschlickbrüder Ruhrfeuer #bums

Damit ihr hier nicht nur zugucken müsst, gibt es die beiden Rezepte für die Fleischmarinaden:

Teriyaki-Erdnuss-Sesam-Marinade (für ca. 400 g Geflügelfleisch)

2 EL Teriyaki Sauce
1 EL Rapsöl
1 TL brauner Zucker
2 EL Erdnussbutter
2 EL Sesamkörner
1 Pr. Pfeffer

Roasted Oil-Zwiebel-Kräuter Marinade (für ca. 400 g Geflügelfleisch)

1/2 TL geröstetes Paprikapulver, süß
1/2 TL geröstetes Paprikapulver, scharf
2 EL Rapsöl
1 Pr. Salz und Pfeffer
1/2 TL brauner Zucker
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
3 Zeige Rosmarien
3 Zweige Thymian

Die Marinaden anrühren und jeweils in einen entsprechend großen Gefrierbeutel füllen. Das Fleisch zugeben und vorsichtig ein wenig "druchkneten", so dass das komplett Fleisch mit der Marinade umhüllt ist. Die Beutel gut verschließen und für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank legen. Etwa 1/2 Stunde vor dem Grillen das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn nötig, die Marinade ein wenig abtropfen lassen (bei mir war das nicht nötig, die Menge reichte genau aus, um das Fleisch zu umschließen aber nicht zu tropfen) und grillen. 

Guten Appetit!

Hohoffs

Hohoffs und Kochtherapie


Bei Kerzenschein, Wein und guten Gesprächen klang der Abend dann gegen 1 Uhr langsam aus. Es war ein wirklich wunderschöner Tag und Abend und ich hatte sehr viel Spaß. 

Unter dem hashtag #blogowskisonfire könnt ihr auf einigen Social Media Kanälen weitere Fotos sehen!  

Und das hier ist die komplette Partymannschaft!



(klickt auf die einzelnen Namen, um zum jeweiligen Blog zu gelangen)


* Wir haben uns wirklich sehr gefreut, einige ansässige Unternehmen und Lokale für unser Grillfest gewinnen zu können! Wir danken ganz, ganz herzlich:

* Seitenblick Bochum und seinem Besitzer Dominik Kramp
 für die leckeren Kaltschalen und den Melonensalat
* Hohoffs und Michael Hohoff
 für die wundervollen Brote und die vorzüglichen Desserts
* Ruhrfeuer - den Schaschlikbrüdern
  für die Schaschlikspieße und die tolle Soße mit richtig #bums
* Weine vor Freude
 für ein paar Flaschen leckeren Wein

Für die musikalische Unterhaltung:


Fürs helfende Händchen:


Hier bei Katti könnt ihr einen weiteren Blogpost zum Sommerfest lesen.
Und auch bei Nike ist schon ein wirklich toller Post online!
Ebenso gibt es bei Franziska schöne Fotos und ein leckeres Rezept zu diesem tollen Abend.

(Weitere Blogartikel zum Fest werden noch als ergänzender link hinzugefügt - es lohnt also, noch einmal vorbei zu schauen!)

KULINARIA | Iss mehr Obst oder auch Party am Stil

3. Juli 2016
Kennt ihr noch diesen unsäglichen Erdbeerlime, der mal so "in" war? Zumindest hier war das so um 2004 bis 2010 der Renner und ohne ging fast gar nichts. Das künstliche Zeug besteht vermutlich nur aus Zucker, Aroma, Alkohol und Farbstoff. Und so richtig lecker ist er eigentlich auch nicht. Aber er knallte schön und am nächsten Tag war einem wunderbar übel... das waren Zeiten! Irgendwann bin ich dazu über gegangen, ihn für die ein oder andere Party selbst herzustellen. Das ist ja nicht weiter schwierig. Schon um Längen besser und definitv gesünder (also, wenn man mal vom Alkohol in rauen Mengen absieht). 


Bei mir sind diese Saufgelage mittlerweile Geschichte. Ich merke, je älter ich werde, desdo weniger vertrage ich. Das hört sich jetzt ein wenig an, als stände ich kurz vor der Rente, gg.. nein das zwar nicht aber ich greife mittlerweile dann doch lieber zu einem Glas Wein oder einen leckeren Secco. 
Aber dann kommt so der Moment, wo man Abends eine gute Freundin zu Besuch hat und auf dem Balkon in der Abendsonne ausgiebig quatschen will - da bietet sich ein feines Schlückchen ja förmlich an. Ist dann noch grad so eben Erdbeerzeit und einem fällt der Erdbeerlime von früher ein - dann ist das Rezept im Kopf quasi schon geboren...


Für eine kleine Party am Stil (für 6 Eisförmchen) benötigt ihr

750 g Erdbeeren
120 ml Rhabarbersirup (ein tolles Rezept dafür findet ihr bei Katti)
50 ml guten Vodka
Eis am Stil Förmchen

Wascht die Erdbeeren und entfernt den Stil. Nun einfach alles zusammen in einen Blender geben (ein Pürrierstab tuts auch) und kräftig mixen. Sowohl mit dem Vodka als auch mit dem Sirup könnt ihr experimentieren. Das Pürree sollte etwas süßer sein, als ihr es mögt, denn beim Gefrieren verliert sich das etwas. Es kommt aber darauf an, wie säuerlich die Erdbeeren sind.

Nun alles durch ein feines Sieb passieren und vorsichtig in die Förmchen füllen. Für mindestens 6 Stunden einfrieren! Und dann könnt ihr mal mit Eis am Stil anstoßen :-)


Als die Freundin dann später weg war und noch ein Eis übrig - ihr ahnt es schon - das lohnt ja gar nicht, es wieder einzufrieren.... ich hatte jedenfalls auch alleine noch meinen Spaß. Kennt ihr "Alleineparty"? Nein? Das hat quasi Tine von pottlecker erfunden. Und so ganz sporadisch machen das sie oder ich auf snapchat. Ihr findet uns unter "pottlecker" bzw. "zauberhaftwohne", sofern ihr mal wissen wollt, was das ist :-)