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Urban Jungle Bloggers: Botanical zoom oder Kommt doch näher!

28. März 2016
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Endlich, endlich habe ich es auch mal geschafft und schließe mich den Urban Jungle Bloggers an. Das wurde aber auch Zeit, meint ihr? Nun ja.. bis vor einigen Woche hatte ich nicht wirklich viele Grünpflanzen IM Haus. Der grüne Daumen liegt mir ein wenig in den Genen. Ich bin in einer Familie von Gärtnern und Floristen aufgewachsen. Mit allem was dazu gehört. Also schon beim Laufen lernen Kränze gebunden - so könnt ihr euch das ungefähr vorstellen. Meine frühesten Erinnerungen sind meine Mutter und mein Opa beim Binden von Trauerkränzen, Fertigen von Gestecken und dem Binden von Sträußen. Ich habe heute noch den frischen Tannenduft in der Nase und wenn ich ein Gartencenter betrete, hüpf ich innerlich wie ein Kleinkind und fühle mich heimisch. Manchmal macht es mich traurig, dass ich einen anderen Berufsweg eingeschlagen habe (zumindest, bis ich mich wieder an die durchgearbeiteten Nächte vor Trauerfeiern oder Feiertagen erinnere, an die Kälte im Binderaum und die zerschundenen Finger meiner Mutter). 

Aber zurück zum Urban Jungle. Genau das ist mir nämlich ständig passiert. Ich kaufte Grünpflanzen und innerhalb kürzester Zeit mutierten sie zu wahren (Jungle-) Monstern, was ihre Größe anbelangte. Auf lustigen 54 qm ist das nur so semi-schön... Also habe ich es eine Weile aufgegeben. Denn die Pflanzen wegzuschmeißen, weil sie einfach zu groß wurden, dass brachte ich auch nicht wirklich übers Herz! 

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Und dann plötzlich, Sukkulenten. In allen Variationen. Was in den 80ern noch eine verstaubte Büropflanze war, mutierte plötzlich zur angesehenen Hipsterpflanze. Und wer bin ich bitte, dass ich nach Monaten nicht auch endlich dem Trend nachjage.... :-) Und wer sich schon Lifestylebloggerin nennt UND Hipsterpflanzen hat, der kann sich auch bitte endlich mal den Urban Jungle Bloggers anschließen. Hat etwas gedauert.. aber here I am! 

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Auf den Fotos also - passend zum diesmonatigen Motto - meine kleinen Schönheiten ganz nah. Und da ich nun mal bin wie ich bin und spätestens ab März meinen Balkon ins Wohnkonzept einbeziehe, haben sich auch ein oder zwei Kräuter mit auf die Fotos geschmuggelt. Ich lass ihnen mal ihren Willen. 

Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin ziemlich gespannt, welches Motto da so auf mich zu kommt!

Zu Gast bei: Anna und Jan in Bochum

26. März 2016
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 Es gibt Menschen, die lernt man kennen und mag sie. So ging es mir gleich vom ersten Tag an, als ich Anna und Jan kennen lernte. Im Rahmen meiner Selbständigkeit war ich bei Ihnen zu einem Vorgespräch und fand sie von Anfang an sehr sympathisch. Auch ihre Wohnung gefiel mir sehr gut, sie war eine tolle Mischung aus Altbau, modernen Elementen und Vintage Möbeln. Also genau mein Geschmack (am eigenen Altbau muss ich noch arbeiten). Mittlerweile darf ich beide schon seid mehreren Jahren zu meinen Stammkunden zählen und ihre kleine Familie hat sich vergrößert: sie haben eine süße kleine Tochter bekommen. Und umgezogen sind sie auch. In der neuen Wohnung wohnen sie nun auch schon ein Weilchen und sind glaube ich angekommen. Sie haben mir ein paar Fragen zu ihrer Wohnung und ihrem Wohnstil beantwortet. Kommt also mit zu einem kleinen Ausflug zu Anna, Jan und ihrer Tochter!


Wo und wie lebt Ihr?


Jan: Wir leben seit gut einem Jahr in einer 130 Quadratmeter großen Wohnung in der Bochumer Innenstadt. Das Haus ist aus dem Jahre 1906 und hat den 2. Weltkrieg schadlos überstanden, was ja eher eine Seltenheit mitten im Ruhrgebiet ist. Da es aber auch kein „luxussanierter“ Altbau ist, ist es eine Mischung aus schönen alten Elementen, wie beispielsweise der Jugendstilfassade, wunderbarem Stäbchenparkett und so hohen Räumen, dass sie auf 3,60 Meter abgehängt wurden. Und auf der anderen Seite gibt es billige Türen aus dem Baumarkt und einen unansehnlichen Rauputz im Flur.  Auch die Fenster und Fensterbänke wurden Do it Yourself von unserem sehr netten Vermieter angebracht. Irgendwer hat einen Teil der Fenster dann einmal mit Stahlwolle putzen wollen. 
 
Anna: Was mir gefällt: Die Wohnung selbst hat einige angenehme, manchmal skurrile Besonderheiten: So haben wir den Luxus einer Bibliothek, ein Zimmer was man eigentlich, wenn man schon ein Wohnzimmer und ein Esszimmer hat, nicht braucht, in der unsere tausende von Büchern sich aber sehr wohl fühlen. Ein weiteres Highlight sind die beiden französischen Balkone, die wir zu Minigärten umfunktioniert haben. Die Wohnung ist dadurch geprägt, dass Wohn-, Ess- und Kinderzimmer sehr große Fenster haben, die nach vorne raus sind, hier tobt das Leben. Die Zimmer nach hinten, Bibliothek und Schlafzimmer hingegen sind sehr ruhig und ein schöner Rückzugsort. Skurril ist das Bad, von dort aus gelangt man auf unseren Minibalkon. Skurril ist auch die Küche: Man schaut von dort aus direkt in die Küche der Nachbarn, ebenfalls eine junge Familie und jedes Mal wenn wir uns sehen, winken wir uns zu.
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 Bitte beschreibt Euren Wohnstil


Jan: Ach, einen richtigen Wohnstil haben wir nicht. Ich mag vieles was die Bauhaus-Gründer designt haben, ich würde aber nicht in einem Bauhausgebäude wohnen wollen. Ich mag aber auch den mediterranen Lebensstil und beide finden wir beispielsweise viele der alten Fincas auf Mallorca als sehr schöne Orte zum Leben. Und Holz, am besten geölt, ist immer wichtig. Der Stil ist also irgendwo zwischen klaren Linien und Strukturen und verspielten Elementen.
Das ist es aber sozusagen, was wir im Hinterkopf haben, wenn wir etwas für die Wohnung kaufen. Die schwierige Frage, die wir dann vor jedem Kauf beantworten müssen, ist: „Passt das in die Wohnung?“. Diese Frage wäre einfach zu beantworten, wenn man einen durchgängigen Stil hätte aber den haben wir nun mal – leider oder zum Glück – nicht und so ist es manchmal ein wenig mühselig, sich zu überlegen ob etwas wirklich passt. – Und: Manchmal geht es auch schief und dann steht etwas in der Wohnung und es passt einfach nicht. Das war auch nach dem Umzug vor einem Jahr der Fall: Noch heute stellen wir ab und zu Möbel um, weil sie zwar in der alten Wohnung passten, in der neuen wollen sie aber partout nicht ihren Ort finden, obwohl wir inzwischen 50 Quadratmeter mehr haben.

Habt Ihr einen Lieblingsraum oder ein Lieblingsmöbelstück? Und wenn ja, warum?

Jan: Mein Lieblingsraum ist die Bibliothek, die auch das Arbeitszimmer ist. Hier ist es ruhig und die vielen Bücher und der warme Parkettboden schaffen eine angenehme Atmosphäre. Manchmal muss ich abends sehr lange am Schreibtisch sitzen, das fällt mir hier nicht schwer, in meinen bisherigen Wohnungen konnte ich kaum zu Hause arbeiten. Ein Lieblingsmöbelstück habe ich nicht direkt.
Anna: Eines meiner Lieblingsmöbelstücke ist das Vertiko aus der Gründerzeit im Flur, es hätte dort auch genauso vor 100 Jahren stehen können. Und ich mag unser neues Sideboard sehr, es ist sehr klar und geradlinig und strahlt trotzdem Gemütlichkeit aus.
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Wo findet Ihr eure Möbel?

Jan: Überall, teilweise sogar bei Ikea ;-). Einer der letzten Käufe war beispielsweise die Sitzgruppe in der Bibliothek. Die haben wir über Ebay-Kleinanzeigen ergattert und es sind alte mid century Flötotto-Sessel aus deren Container Programm. Dieses Programm gibt es heute noch, nur die Sessel werden schon lange nicht mehr produziert. Diese Sessel standen übrigens ursprünglich im Dortmunder Sozialamt als Wartesessel. Darauf haben also schon hunderte von Menschen gesessen und gehofft, dass sie einen neuen Wintermantel genehmigt bekommen oder haben ein paar Jahre später über die Hartz-IV-Gesetzgebung geflucht. Unsere Cocktailsessel sind hingegen aus einem Rockabilly-Laden im Sauerland. Weiterhin sind manche Möbel von meinen Eltern, wie einige Stühle und eine Kommode. 
Anna: Wie man an meinem Lieblingsmöbelstück sieht, habe ich ein Faible für Weichholzmöbel. Da haben wir einen tollen Antikladen in Witten gefunden und festgestellt, dass Weichholzmöbel gar nicht teuer sein müssen aber schwer zu finden sind. Für manche Möbel haben wir aber auch richtig gespart und dann zumeist in einem kleinen Möbelhaus hier in der Nachbarschaft gekauft. Zum Beispiel unser neues Sideboard oder auch alle Tische und Lampen die wir haben. Wir blättern auch oft durch Wohnkataloge zum Beispiel von habitat oder Zeitschriften wie der couch und schauen wie ein Zimmer am Ende aussehen könnte.

Was inspiriert Euch?

Anna: Wir sind schon oft auf Flohmärkten oder wenn wir in anderen Städten sind, gehen wir gerne mal in uns unbekannte Läden. Auch wenn wir in anderen Ländern – zumeist am Mittelmeer oder aber auch beispielsweise in Südtirol – sind, sehen wir das eine oder andere, was wir toll finden. Wir lieben es außerdem, wenn wir im Herbst oder Winter durch die Straße gehen und Wohnungen gemütlich beleuchtet sind. Dann wagen wir einen ganz kurzen Blick in die Wohnungen. Oft sprechen wir danach darüber, was wir dort gesehen haben und ob wir das, was wir gesehen haben, schön fanden. Das sind dann oft Gespräche zwischen uns, wo wir am Ende sagen „Oh ja, da können wir auch mal nach gucken.“
Die wichtigste Inspirationsquelle sind aber Zeit und die Devise „keine Kompromisse“. Man muss warten können, bis man etwas entdeckt, was einem wirklich gefällt.
Außerdem lassen wir uns ein wenig treiben: Immer wenn wir einen Raum vorläufig „fertig“ haben, fällt uns die nächste Baustelle in der Wohnung auf. So ist noch kein Raum in der Wohnung richtig fertig, es fehlt überall vor allem noch eine wärmere Beleuchtung (indirektes Licht) und praktische Möbelstücke fehlen auch noch, wie eine Garderobe oder ein Zeitschriftenständer, aber da warten wir, bis wir was tolles finden. 
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Würdet ihr heut etwas anders machen?

Jan: Anna würde den Teppich aus der Bibliothek entfernen und ich das „das Monstrum“ – so nenne ich ein Was-auch-immer-Möbelstück, dass im Flur sein Dasein ohne weitere Bestimmung fristet – aber das sind die Kompromisse einer Ehe ;-). Auch die Cocktailsessel sind ein Übergang, bis wir etwas richtig Passendes haben. Außerdem passt seltsamerweise unser sehr bequemer Relax-Sessel nirgendwo so richtig hin, obwohl er in der alten Wohnung ein echtes Schmuckstück war. Wir würden natürlich bessere Türen einsetzen und hätten auch nicht den Rauputz in den Flur und die Raufaser an die Wände gemacht – aber Glattputz in allen Räumen können wir uns nicht leisten und es wären auch einezu hohe Investitionen in eine Wohnung, die ja nur gemietet ist.

Was fehlt noch?

Anna: Wie erwähnt ist gerade der Flur eine Baustelle: Wir haben keine Garderobe, die Möbel passen nicht recht zusammen, es ist dort einfach etwas ungemütlich. Trotzdem versammelt sich, immer wenn wir Besuch haben, dieser irgendwann auf dem Flur, da müssen wir also etwas ändern. Ich würde auch gerne den an sich sehr schönen Erker im Esszimmer noch verschönern, den finde ich etwas kühl. Dann fehlen an vielen Stellen noch schöne Lampen und angenehmes Licht, da gucken wir im Moment auch häufiger nach, zumal es jetzt im beginnenden Herbst auch wieder früher dunkel wird und man es so irgendwie gemütlicher haben will.
Jan: Ach ja und ganz wichtig ;-) Ich bin aufgewachsen in einem sehr kleinen Dorf mit unendlich viel Grün um mich herum und habe das geliebt. Jetzt haben wir einen zwei Quadratmeter-Balkon, da fehlt mir natürlich was – aber das wird man nicht ändern können.
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Vielen Dank, dass ich bei Euch zu Gast sein durfte!

Der Quickie - ein Allroundsalat, gesund in den Frühling!

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Herjeeee.. das hat gedauert! Der Januar ist echt nicht so ganz mein Monat. Doofes Licht, früh dunkel - also eigentlich hatte ich das Gefühl, es war gar nicht hell! Daher hielt sich meine Lust produktiv zu sein (von der normalen, mietezahlenden Arbeit mal abgesehen) deutlich in Grenzen.
Jetzt aber! Es bleibt immerhin schon bis in den frühen Abend hell und so ist meine Chance, ein halbwegs vernünftiges Foodfoto hinzubekommen (auf dem man auch was sieht außer tiefster Schwärze) gestiegen. Daher habe ich dann gestern gleich dem Licht Taten folgen lassen und euch ein kleines Rezept für einen prima schnellen Frühlingssalat mitgebracht. Super für eine schnelle Mittagspause, für die Resteverwertung des Übriggebliebenen vom Wochenende - ach eigentlich für alles gut. Und gesund, vitaminreich und sättigend ist er dazu auch noch. Was bitte, will man mehr?


Wer mir auf snapchat folgt (Zauberhaftwohne) weiß, es gab bei mir Seelenfutter in Form von Nudeln mit Bolognese.
Lecker, lecker. Nur wie immer von dem Problem begleitet, Nudeln übrig zu haben. Gehts euch auch so? Ich habe Nudeln und Reis eigentlich IMMER über und mir dazu dann irgendwann was einfallen lassen müssen. Dazu verstecken sich im Kühlschrank und Tiefkühler auch immer gerne so Minireste. Ein paar TK Erbsen, eine halbe Paprikaschote, eine einsame Frühlingszwiebel etc. Ihr kennt das!
In Anlehnung an ein Salatrezept, dass mir vor zig Jahren mal ein Freund geben hat, ist also ein super-duper Restesalat entstanden. Und der sah gestern so aus:

ausreichend Vollkornnudeln für 2 Portionen, gekocht und abgekühlt
2 Frühlingszwiebeln, geputzt und in Ringe geschnitten
1 große rote Paprikaschote, geputzt und in feine Streifen geschitten
4 große Scheiben gekochter Schinken, zerrupft
5 - 6 Stängel glatte Petersilie, abgezupft und grob gehackt
1 kleines Stück Ingwer, frisch gerieben
Soße:
Saft 1 Zitrone
1 EL milde Sojasoße
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Verquirlt die Soße und gebt sie über die Nudeln. Stellt sie dann erstmal für ein paar Stunden in den Kühlschrank und lasst sie durchziehen.
Ca 1/2 Stunde vor dem Servieren die restlichen Zutaten schneiden und unter die Nudeln mischen. So bleiben die Vitamine besser erhalten. Dem Geschmack ist das nicht abträglich. Schmeckt alles noch einmal ab und reibt vor dem Servieren den Ingwer frisch über den Salat.
Ihr seht, ein super einfaches Rezept. Wobei die Gemüsezutaten variabel sind. Super dazu sind auch noch Porree, Erbsen, Bohnen, Mais etc.
Nun wünsche ich euch einen feinen Wochenstart. Ich höre, einige Karnevalsumzüge wurden abgesagt. Macht es euch daher im Trockenen gemütlich.

Ausflugstipp: Der Japanische Garten in Leverkusen

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Das Dortmunder Mädel aka Maike hatte kurz nach Weihnachten zum Ausflug geladen. Das Wetter war so super schön, da wollten wir beide nicht im Haus bleiben und so packten wir ein Minipicknick (man stelle sich vor, Ende Dezember!) und unsere Kameras ein und es ging los.
Nun liegt Leverkusen nicht gerade so ganz um die Ecke aber sonderlich weit ist es auch nicht. Die Beschreibung im Internet verhieß 15 000 qm fernöstliches Flair mitten im Chemiepark der Bayerwerke. Die Fahrt über die Autobahn ging fix und war landschaftlich - für mich als Beifahrer - schon mal nicht übel, denn sie führt ein Stück durchs Bergische und ist daher wirklich nett.

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Angekommen in Leverkusen fanden wir den Weg dank Navi problemlos und da vermutlich so ziemlich jeder in Urlaub war, gestaltete sich die Parkplatzsuche völlig einfach und wir fanden ein Plätzchen direkt am Eingang des Parks. Hurtig die Sachen geschnappt, trabten wir gespannt auf die schon zu sehenden roten Pfosten des Eingangstores zu. Hübsch!
Nun ja.. sagen wir es so: das Flair durchaus fernöstlich, hübsche Pflanzen (die auch noch fast alle beschildert waren, die Bildung kommt also nicht zu kurz), feine Fotomotive, in Anbetracht der Jahreszeit natürlich nicht ganz so viel Grün oder Blühendes aber viele Knospen, vermutlich auf Grund der Temperaturen. 15 000 qm hätte ich mir durchaus üppiger vorgestellt, mit Zahlen habe ich es allerdings nicht so wirklich. Wenn man nicht wie wir an jedem Blättchen stehen bleibt um es gefühlt 20 x zu fotografieren, dann ist man in 10 Minuten bequem einmal durch den Park getrabt.

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Trotzdem lohnt sich ein kleiner Ausflug dorthin bei schönem Wetter, wenn man vielleicht noch etwas anderes in der Nähe besuchen oder besichtigen möchte. Köln ist ja auch nicht mehr weit. Wir selbst sind bequem 2 Runden gelaufen und haben uns dann gemütlich eine Weile mit Kaffee und Kuchen auf eine Bank gesetzt.
Alles in allem ein sehr schöner Nachmittag. Danke für den feinen Ausflug!

 Harte Fakten:

Japanischer Garten Leverkusen im Chemiepark der Bayerwerke
Ganzjährig geöffnet.
November bis März von 9 bis 16.30 Uhr (an den Wochenenden und Feiertags von 9.30 bis 17 Uhr)
April bis Oktober von 9 bis 20.00 Uhr (an den Wochenenden und Feiertags von 9.30 bis 20.00 Uhr)
Der Eintritt ist frei.
Achtung: Im Kernbereich des Parks sind Hunde leider nicht erlaubt!
Adresse: Kaiser-Wilhelm-Allee, 51373 Leverkusen

Die Sache mit dem weihnachtlichen Gefühl

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... das höre und lese ich zur Zeit ganz häufig.
"Mir ist so gar nicht weihnachtlich" - "Liegt bestimmt an den Temperaturen" - "Wo ist das eigentlich hin, früher war mir weihnachtlicher".
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Jo - geht mir ähnlich. Und das schon seid einigen Jahren. Ich frage mich dabei dann allerdings, wie fühlt es sich denn an, das "Weihnachtsgefühl"? Ich bin nicht religiös, also sehr besinnlich wirds bei mir eh nicht. Ok, das Wetter könnte etwas winterlicher sein allerdings, neeee.. daran liegt das auch nicht. Ich kann mich nur an EIN wirklich verschneites Weihnachten erinnern und das war 2010! Das war schon toll. Einfach, weil es schön aussah. Und in meiner Vorstellung liegt an einem tollen Weihnachtsfest eben Schnee, auch wenn ich den eigentlich gar nicht leiden kann. 
Nun bin ich immer noch nicht weiter. Also noch mal von vorne. Das Weihnachtsgefühl. Nicht besinnlich, nicht winterlich, dafür dieses Jahr aber wieder mit sehr lieben Freunden in gemütlicher Runde bei leckerem Essen. Und toller Deko. Allein bei dem Gedanken wirds mit grad warm ums Herz. Ist das jetzt schon weihnachtlich? 
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Vielleicht ist dieses Gefühl ja auch bei jedem anders? Die einen fühlen Weihnachten nur, wenn sie mit der ganzen Familie unterm Weihnachtsbaum sitzen, Punsch trinken und Berge von Geschenken auspacken. Und bei anderen stellt es sich nur ein, wenn draussen ordentlich Schnee liegt und man an Heilig Abend nachts zur Christmette stapft. 
Bei mir sind es ganz klar die Menschen. Alleine fände ich Weihnachten recht trostlos. Ich bin gerne in Gesellschaft und freue mich auch jetzt schon auf Heilig Abend, nette Gespräche, das leckere Essen. Den Anblick des schönen Baumes. Die Kerzen, die vermutlich brennen. Darüber, dass ich Nachts entspannt von etwas zu viel Wein nach Hause wanken werde und mich ins Bett kuscheln kann. Wissend, mogen gemütlich in meiner Couchecke viel zu viel Folgen irgendeiner Serie zu gucken und das Essen für den nächsten Tag vorzubereiten, wenn der Besuch dann zu mir kommt. Den Tisch schon mal zu decken und schön zu dekorieren.
Also Mensch, die Menschen machen mein Weihnachtsgefühl. Und da ist es mir dann ziemlich egal ob draussen Schnee liegt (jaja, sieht schön aus, ist ja guuut) oder eben nicht. 
So und jetzt seid ihr dran. Ich wette, den Satz: mir ist gar nicht weihnachtlich, habt ihr auch schon gesagt - oder zumindest gehört. Wie siehts denn aus? Wie muss sich denn Weihnachten richtig anfühlen? Und ist das mit dem Weihnachtsgefühl vielleicht nur ein Gerücht? Hat da der Handel die Finger im Spiel und will uns vielleicht nur verleiten, möglichst viel Deko und Geschenke zu kaufen um dieses ominöse Gefühl hervorzurufen? Erzählt doch mal....
Die Fotos sind letztens bei einem kleinen Ausflug zum Wasserschloß Haus Kemnade entstanden. Für einen ganz kleinen Spaziergang wirklich schön. Dort kann man in den Burgstuben übrigens auch ganz vorzüglich essen. Oder man fährt ein paar Meter und kehrt, wie wir, im Seitenblick ein und macht es sich da gemütlich :-)
Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent! Macht es euch kuschlig.

Herbstliches: Gnocchi an Kürbis-Orangenmus

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 Langsam aber sicher geht der Herbst in den Winter über. Die Blätter an den Bäumen, die bis vor ein paar Tagen noch wunderschön bunt in der Sonne glänzten, liegen nun ziemlich traurig auf dem Boden rum. In der Stadt stehen die ersten Weihnachsmarktbuden und die Weihnachtsbeleuchtung hängt auch schon. Nächste Woche gehts auch schon los.

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Das Wetter war in den letzten Wochen wirklich wunderschön, so dass ich mehr Herbstspaziergänge unternommen habe, als jemals zuvor. Erfreulicherweise gibt es hier genug Möglichkeiten, schnell aus der Stadt rauszukommen um die Natur zu genießen.
Seit November haben wir in Bochum ein weiters, tolles Restaurant: das Seitenblick. Es gehört einem guten Freund von mir, der schon das Seitenblick in Essen seid einigen Jahren erfolgreich führt. Letzte Woche feierte es Eröffnung und ich war zu Gast. Es war ein wirklich schöner Abend mit netten Gesprächen aber vor allem mit sehr, sehr leckerem Essen. Unter anderem wurden Gnocchi auf einem Kürbis-Orangenmus gereicht. Ich hätte mich reinlegen könne, sooo lecker. Netterweise hat der Koch mir die Zutaten verraten, so dass ich euch meine eigene Interpretation heute zeigen kann.

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Hier also, nach einer Idee des Seitenblicks, meine Vorspeise für 2 Personen:



Gnocchi auf Kürbis-Orangenmus mit Waldpilzen
1/2 kleiner Hokkaido Kürbis
2 Schalotten
250 g Pilze nach Wahl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 - 2 Orangen
1 - 2 EL Weißwein
1 - 2 EL Wasser
50 g durchwachsener Speck, gewürfelt (in der veganen Variante weglassen oder durch Räuchertofu ersetzen)
2 El Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, Muskat, Zimt
Den Kürbis entkernen, schälen und in Scheiben schneiden. Auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten, salzen und pfeffern und mit 1 EL Öl beträufeln.
Bei 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 15 min weich backen.
In der Zwischenzeit Gnocchi zubereiten (ein Rezept dafür findet ihr in vielen online Rezeptbüchern).

Für die Pilze:
Die Pilze putzen und, falls nötig, in Scheiben schneiden. Scharlotten, Knoblauch und Speck würfeln und in 1 El Öl in einer Pfanne goldgelb anbraten. Die Pilze hinzugeben, kurz mitbraten und mit dem Weißwein ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. 
Den fertig gegarten Kürbis aus dem Ofen nehmen und in einer tiefen Schüssel mit einer Gabel kräftig zerdrücken. Nach und nach den Saft der Orangen hinzugeben. Dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, so das ein cremiges Mus entsteht. Ggf. nicht den ganzen Saft verwenden. Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Priese Zimt würzen. (Falls vorhanden, könnt ihr zur Herstellung des Mus auch einen Pürrierstab verwenden - nötig ist es aber nicht)

Alles zusammen auf einem großen Teller anrichten.
Guten Appetit!
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Herbstleuchten und leckere Apfel-Zimt Muffins


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Ich mag den Herbst sehr gerne. Seine schönen Seiten aber manchmal auch die etwas graueren Tage. Ich schimpfe oft auf das Wetter, dass liegt aber meist daran, dass der Wetterwechsel hier so schnell ist, dass mein Körper offensichtlich nicht ganz so fix hinterher kommt und ich dann furchtbar müde bin. Und weniger leistungsfähig. Was mich ärgert. Und ich mich dann wieder ärgere, dass ich mich überhaupt ärgere. Ihr kennt das. 

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Aaaaber: ich mag den Herbst. Besonders natürlich die wunderbar sonnigen und klaren Tage. Wenn man jedes Staubkorn sehen kann. Weit gucken kann. Und das Licht so schön golden ist. Davon gab es schon so einige Tage und ich bin überzeugt, davon kommen bestimmt auch noch mehr. Und so lange es draussen nicht ganz so schön ist, mache ich es mir drinnen gemütlich. Bei so einem Wetter habe ich richtig viel Zeit um ganz in Ruhe meinen Papierkram zu erledigen, einen riesen Becher Vanilletee neben mir und Lounge Jazz auf den Ohren. Ich schaffe dann so richtig viel.
Letztens war allerdings so wunderschönes Wetter, dass mich drinnen nichts hielt und ich mir die Kamera geschnappt habe und auf Motivsuche gegangen bin. Das schöne am Ruhrgebiet ist ja, dass man, obwohl mitten in der Stadt lebend, die Natur ebenfalls quasi in Laufweite hat. Daher war ich also an einem schönen sonnigen Sonntag Nachmittag auf der Pirsch!

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So viel Natur macht hungrig und da für mich Äpfel und Herbst zusammengehören, lag es nahe die erbeuteten Äpfel zu leckeren Apfelmuffins mit viel Zimt zu verarbeiten. 

Für ca. 10 Muffins benötigt ihr:

140 g zimmerwarme Butter
3 Eier, ebenfalls zimmerwarm
100 g Zucker
50 ml Milch
1 TL Zimt
1/2 Pk Backpulver
1 PK Vanillepuddingpulver /den zum Kochen
200 g Mehl

3 mittelgroße Äpfel
ein Handvoll getrocknete Cranberrys
Puderzucker

Die Äpfel schälen, entkernen, achteln und mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Butter, Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Die Milch dazugeben. Die restlichen Zutaten mischen und zur Schaummasse geben. Einmal kräftig aufschlagen und anschließend jeweils einen gut gefüllten Eßlöffel voll Teig in die Muffinförmchen geben. Die Apfelachtel darauf verteilen und ganz leicht andrücken.

Im auf 175 Grad vorgeheizten Backofen bei Ober- Unterhitze ca. 20 min backen.
Nach dem Abkühlen mit den Cranberrys und  dick mit Puderzucker bestreuen. Lecker!
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